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Bulgariens neuer Ministerpräsident ist weder »Putin-Freund« noch »progressiv«
Der Westen sieht im Wahlsieg von Rumen Radew in Bulgarien einen Triumph für Moskau. Doch das stimmt genauso wenig, wie seine Partei Progressives Bulgarien progressiv ist. In Wirklichkeit verspricht er weder geo- noch wirtschaftspolitischen Wandel.
Martin Marinos
Radew möchte Bulgarien als EU- und seit diesem Jahr auch Eurozonen-Mitglied auf einem europäischen Kurs halten. Allerdings pocht er auch auf Dialog mit Russland.IMAGO / Metodi Popow
Radew möchte Bulgarien als EU- und seit diesem Jahr auch Eurozonen-Mitglied auf einem europäischen Kurs halten. Allerdings pocht er auch auf Dialog mit Russland.IMAGO / Metodi Popow