Diesen Sommer wieder was gelernt: ,,revolutionärer Attentismus" - das Warten der Kautsky SPD vor dem ersten Weltkrieg auf eine Evolution hin zum Sozialismus: durch Stimmenzuwachs + Verschärfung der Krisen.
Die Beschäftigung mit der Vorkriegs-SPD zeigt, wie reflektiert man heute sein sollte, wenn man Bezug auf die Arbeiter:innenbewegung für heutige Politiken nimmt, da selbst die stärkste der Parteien ihr Ziel nicht erreichen konnte/wollte.
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@Schiebermatzen Wäre die SPD nach dem Ersten Weltkrieg immer noch revolutionär-attentiv gewesen statt aktiv-konterrevolutionär, dann hätte es vielleicht sogar klappen können, oder?
Aber ja: Die Frage, wie man mit den Organisationen, die wir heute haben, weiter kommen soll als die historisch mächtigsten Arbeiterbewegungen, trägt auf jeden Fall zu einer gewissen Bescheidenheit bei.