Das Abschmelzen der Mitte im Parteienspektrum sollten wir grundsätzlicher betrachten. Eine auf Sachzwänge ausgerichtete Politik, die sich an den Eliten orientiert, den Profit am laufen hält und sich dadurch zwangsläufig gegen die große Mehrheit der Bevölkerung richtet sprengt den Liberalismus und damit die politische Mitte zwangsweise.
Die AfD profitiert zusätzlich davon, das dieser Liberalismus sich selbst mit "Demokratie" gleichsetzt und dazugeführt hat, das kein Außerhalb in Form einer linken Alternative sichtbar geworden ist. Das ist das ist für die gesellschaftliche Linke das Hauptproblem mit der sogenannten Brandmauer.
Diese hat es ermöglicht, das sich die völkische Rechte in Form der AfD als einzige Kraft darstellen konnte, die den Systemsprenger miemt. Die allumfassende Krise (wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich) schreit nach einem Ausweg.
Daher hilft es wenig, sich mit dem katastrophalen Zustand der ehemaligen Volkparteien zu befassen. Es muss darum gehen eine solidarische Lösung von unten greifbar zu machen. Dies geschieht nicht dadurch, das die Partei Die Linke sich als Systemretter anbietet und darstellt.
Leseempfehlung zum Liberalismus, der Mittekonstruktion und der Rolle der AfD darin: jungewelt.de/artikel/531298....
Passend dazu kommt heute Gordon Schneider (MP RLP, CDU) um die Ecke und schwingt das große Hufeisen. Ab jetzt geht es nicht mehr nur um ein AfD-Verbot. Die Linke wird auf die Abschussliste gesetzt. Notfalls mit der Schrotflinte.
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