mit der meldung, dass uns ein neuer ölpreis-schock bevorsteht, habe ich krisentechnisch das erste mal in meinem leben innerlichen zen-zustand erreicht. ich fühle mich wie mr burns, der so viele krankheiten gleichzeitig hat, dass sie sich gegenseitig in schach halten.
was ich mich aber schon frage: Wie geht ihr damit um? Dass man sich konsequent fühlt, als wäre man ein zu kleines Rädchen, dass in der Welt der Mächtigen nichts ausrichten kann? Also die Wucht, mit der aktuell alles über uns hinwegfegt, löst eine so seltsam apathische Stimmung aus, die ich gar nicht greifen kann.
Ja, Hoffnung war schon vor ein-zwei Jahren rar – aber aktuell ist das Krisenlevel so maximal, dass ich die politische Abwendung total verstehen kann.
@magdalena einfach die Dinge zu akzeptieren trifft es ganz gut. Verdrängung ist definitiv auch dabei. Klappt aber nicht jeden Tag