Was mich interessen würde: Was interessiert euch an unseren redaktionellen Abläufen eigentlich? Wie wir uns entscheiden, welches Theme unsere nächste Ausgabe bekommt? Wie der Gestaltungsprozess bei unserem Magazin aussieht? Oder ganz was anderes?
@magdalena danke für die Frage! Nenn mich langweilig, aber: Mich interessieren die Formalia. Euer Digital-Abonnement (7,50€/Monat oder 75€/Jahr) ist extrem günstig im Vergleich zur Jungen Welt (~35€/Monat) oder dem Neuen Deutschland (15€/Monat).
Bei einem Redaktionsbesuch bei der Jungen Welt dieses Jahr habe ich gute Einblicke bekommen können, jedoch wurden große Probleme hinsichtlich der mit dem nd gemeinsamen Druckereien sowie den Gehältern einiger Redakteure benannt. Daher also die Frage: Kann das Jacobin existieren weil es ein Magazin ist? Rentiert sich Print so wenig?
Wie funktioniert ihr als deutscher „Ableger” (eigentlich vollkommen eigenständiges Magazin) mit einem amerikanischen Gegenstück? Gibt es Widersprüche, braucht es überhaupt einen Konsens? Ich sehe zumindest das manchmal einige Artikel übersetzt werden.
Was ist der größte Unterschied (für dich) bei einem Magazin zu Arbeiten im Vergleich zu einer Zeitung?
Das wären die Gedanken die mir direkt in den Kopf kommen. Natürlich seid ihr mir keine Antwort schuldig, aber ggf. gibt das einen Einblick was man sich von außen fragen könnte.
@ErikUden @magdalena Magdalena ist gerade im Urlaub. Aber ich kann zumindest zur »Ableger«-Frage sagen: Ja, wir arbeiten als eigenständige Redaktion, stehen aber immer in Kontakt mit unseren US-Kollegen. Und Artikel werden in beide Richtungen übersetzt, wenn es Sinn ergibt. Unterschiedliche Ansichten und Thesen zu verschiedenen Themen gibt es natürlich bereits innerhalb der Redaktionen und folglich auch zwischen den Redaktionen. Aber in meiner Wahrnehmung überwiegen doch die Überschneidungen, nachdem man über Jahre Sachen zusammen ausdiskutiert und die gleichen Debatten verfolgt hat.
@thomaszimmermann @magdalena Das freut mich zu hören! Danke für die Antwort.