Der Kanzler bezeichnet die israelische Flagge als "Judenfahne" und Antisemitismus ist für ihn eine Form der "Ausländerfeindlichkeit" – es ist schon beachtlich, wie wenig man sich mit Antisemitismus auseinandersetzen muss, wenn es zur eigenen Grundüberzeugung gehört, dass dieser nichts mit einem zu tun habe.
Wie radikal ist die »Schwarze radikale Tradition« wirklich?
Ich kann die Populismus-Definition »einfache Antworten auf komplizierte Fragen« nicht mehr hören. Als würden elitistische Parteien nicht genauso einfache Antworten geben: »Wir können uns das nicht mehr leisten!«
Und genauso geht mir die Demokratie-Definition »miteinander reden« auf den Geist. Bekanntlich ist ja demos altgriechisch für »zusammen« und krateis heißt »sprechen«.
(Ja, ich habe Lanz geschaut.)
Vielleicht werden manche Fragen nur kompliziert gestellt, um zu verschleiern, das es mitunter ganz einfache Antworten gibt.
Schon 1934 schrieb Bertolt Brecht zum Beispiel: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär‘ ich nicht arm, wärst du nicht reich“
Was Die Linke von Zohran Mamdanis Kommunikation lernen kann
Wer sich für Tierbefreiung, Klassenkampf und marxistische Theorie interessiert, gerne mal hier reinschauen:
@jmchor jaaaa 😍
Wer sich für Tierbefreiung, Klassenkampf und marxistische Theorie interessiert, gerne mal hier reinschauen:
Schulden für die Armen, Sozialhilfe für die Banken
Gewerkschaften sind die Antifa der Arbeitswelt
"Sparen" kann man auf verschiedene Weise:
Bundesweit erlebt als von oben herab, ihr bekommt nicht mehr so viel, die Rüstung dafür mehr ...
oder auf Landesebene mit Beteiligung der bisher geförderten Projekt in den Bereichen, die sich ja auch selber organisieren können, wenn sie nicht konkurrierend als behördliche Antragstellende agieren ...
Auch #München muss grade sparen und hat Millionen in die #Olympia-Bewerbung gesteckt, und droht nun mit Kürzungen in der Kultur, aber die Organisation beginnt erst ...
Mal sehen, wie der Stadtrat die Beteiligung organisiert, wäre auch eine wichtige Struktur für die Linke, solche Modelle zu propagieren.
@fritz_Letsch Die Olympia Thematik ist auch eine tote Debatte. Befürworter argumentieren mit hohen Einmahmen für den lokalen Einzelhandel sowie Gastronomie, den Bau von Wohnung, die Förderung von Sport in der Stadt, etc. und man fragt sich warum all diese positiven Sachen am stattfinden der Olympiade geknüpft sind. Vor allem Millionen für eine Bewerbung (!) auszugeben ist schon verrückt.
Wenn die Förderung von Sport für Kids und Menschen mit Einschränkungen oder der Bau von Wohnungen von Megaveranstaltungen anbhängen, in die davor schon Unmengen an Geld gepumpt werden muss, dann können wir den Deckel auch gleich drauf machen.
Ich glaube wir denken viel zu selten drüber nach was für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit Abschiebungen generell sind. So oft benennen wir was für eine integrierte, nette Person denn der Mensch war dessen Abschiebung eine weiterer Fall im Flut der Farce war.
Fakt ist das die überwiegende Mehrheit an Abschiebungen vollkommen unschuldige trifft. Das wir immer benennen wie nett der eine Mensch war impliziert fast schon das es jemanden gibt bei dem eine Abschiebung gerechtfertigt sei und das verkennt die Realität.
In irgendeinem Geschichtsunterricht in der Zukunft werden sich Kinder fragen wie barbarisch der damalige Westen eigentlich war wenn es zum Alltag dazugehört das die Polizei Familien auseinanderriss und Menschen in den Tod geschickt wurden. Ähnlich wie mit der Todesstrafe wird irgendwann das Verständnis fehlen wie so etwas je einen Sinn ergeben hat.
"Sparen" kann man auf verschiedene Weise:
Bundesweit erlebt als von oben herab, ihr bekommt nicht mehr so viel, die Rüstung dafür mehr ...
oder auf Landesebene mit Beteiligung der bisher geförderten Projekt in den Bereichen, die sich ja auch selber organisieren können, wenn sie nicht konkurrierend als behördliche Antragstellende agieren ...
Auch #München muss grade sparen und hat Millionen in die #Olympia-Bewerbung gesteckt, und droht nun mit Kürzungen in der Kultur, aber die Organisation beginnt erst ...
Mal sehen, wie der Stadtrat die Beteiligung organisiert, wäre auch eine wichtige Struktur für die Linke, solche Modelle zu propagieren.
Und wo denkt berlin weiter?
Ein Nein zur Enteignung sagt mir nur, dass die Aktionäre weiter von der Miete abschöpfen, aber wenn sie etwas Bauen tatsächlich zeigen könnten, könnte ich mitdenken ... abgehobene Werbefirmen?
Dass der Ölpreis steigt, bzw. Diesel und Benzin, weitgehend aus Norwegen bezogen, aus "unseren" Raffinerien, wird als gegebene Tatsache hingestellt, nicht als öffentlicher Markt, der doch sonst regeln soll.
Kriegsgewinnler in der Ölindustrie?
Ich weiß das die jacobin.social App real ist, werde euch aber nicht sagen wie ihr da hinkommt
Darf ich auch mal Ministerpräsident im Vereinigten Königreich werden? Ich mach auch nur kurz, wie die anderen 😊
Auch Schwesig spielt gegen die AfD nur auf Zeit
Hallo Ady, danke für die Frage. Ich glaube eher, dass der Ausgangspunkt falsch wäre, einfach eine linke Neutralitätsinitiative zu entwerfen. Neutralität ist für mich kein sozialistisches Ziel an sich, sondern ein Instrument des Staates, das sehr unterschiedlich ausgestaltet werden kann.
Eine linke bzw. internationalistische Alternative müsste deshalb konkreter bei Aufrüstung, Rüstungsexporten, militärischer Blockintegration und wirtschaftlichen Zwangsmitteln ansetzen, die ganze Bevölkerungen treffen. Ob sich das sinnvoll in einer einzigen Neutralitätsinitiative bündeln lässt, bezweifle ich (bzw. ob eine Initiative das richtige Instrument dafür wäre).
Spannender finde ich die Frage, ob ein einzelner Staat innerhalb einer Weltordnung, die von nationalstaatlicher Konkurrenz, Kapitalinteressen und geopolitischen Machtblöcken geprägt ist, überhaupt dauerhaft eine wirklich internationalistische Außenpolitik betreiben kann. Oder stößt eine solche Politik zwangsläufig an Grenzen, solange die zugrunde liegenden gesellschaftlichen und internationalen Verhältnisse dieselben bleiben? Wie siehst du das?
@lazarkablinovic danke für die liebe antwort. ich versteh deinen standpunkt jetzt besser. ich müsste mir mal gedanken dazu machen