Was für ein Boss-Move von Pellmann lol
@thomaszimmermann Dominanz auf 100 geskillt.
Nach solch einer Hetzkampagne, kann und wird hoffentlich die Linke auf die Meinung der anderen Parteien scheißen und ihr Ding durchziehen.
Diskussion
Ein saftiges Moin in die Runde!
Was für ein Boss-Move von Pellmann lol
@thomaszimmermann Dominanz auf 100 geskillt.
Nach solch einer Hetzkampagne, kann und wird hoffentlich die Linke auf die Meinung der anderen Parteien scheißen und ihr Ding durchziehen.
@maraguenzel Cooler Artikel! Ohne die SCchrift von Einstein zu kennen, denke ich , dass soziale Medien inhärente asoziale Elemente in sich tragen, die andere Medien nicht per se haben. Nehmen wir Film: zu Einsteins Zeiten konnte man ihn nur im Kollektiv schauen, auch das Fernsehen blieb lange Gruppenaktivität und das Programm zentralisiert, sodass alle Menschen quasi das gleiche geschaut haben. Dies schaffte aber die Grundlage für eine gewisse Sozialisierung: man schaute die gleichen Nachrichten, die gleichen Talkshows, und sprach anschliessend darüber auf der Arbeit. Es gab noch einen gemeinsamen Referenzrahmen. Die fragmentierte, dopaminegetriebene Art wie soziale Medien designt werden widerspricht all dem, und versetzt jeden in seine eigene Blase. Ich sehe nicht, wie das eine positive Eigenschaft sein kann für linke Politik, denn auch wenn sie gewisse Räume für linke Diskurse öffnet, sie tut es auf einer Art und Weise die inhärent unpolitisch und individualistisch ist.
Ich kann jedem empfehlen den Artikel jacobin.de/leistungsgesellsc... von Mario Hübler sowie sein Buch "Leistung, Aufstieg, Innovation - der große Mythos" zu lesen.
Allen voran sollten es alle von links-liberal bis konservativ lesen, um einen kleinen Realitätscheck zu erhalten, wenn "Chancengleichheit", "Leistung muss sich lohnen", etc. gefordert wird.
Das Buch bietet eine exzellente Argumentationsgrundlage in der aktuellen politischen Debatte, wenn genanntes Spektrum "Leistung" als ein ideologiefreies, natürliches oder objektives Kriterium der Marktwirtschaft heranzieht, um die Verwahrlosung von Menschen und die materielle Ungleichheit in der Gesellschaft moralisch zu legitimieren.
Die Bereitschaft zum Kampf gegen den Sozialabbau ist da
Die Leistungsgesellschaft macht uns kaputt
Beihilfe zum Völkermord? Wie sich Deutschland vor dem IGH freisprechen will
@khaledelmahmoud Der Vergleich mit der Straßenverkehrsordnung ist schon sehr wild und hinkt in jeder Hinsicht.
Wenn man 10kmh zu schnell fährt, verletzt/gefährdet man nicht automatisch Dritte. Wenn man Waffen an ein Land liefert, dass aktiv und öffentlich bekannt teils gezielt unschuldige Zivilisten tötet, dann ist die Beloeferung von Waffung aktive Beihilfe.
"Sparen" kann man auf verschiedene Weise:
Bundesweit erlebt als von oben herab, ihr bekommt nicht mehr so viel, die Rüstung dafür mehr ...
oder auf Landesebene mit Beteiligung der bisher geförderten Projekt in den Bereichen, die sich ja auch selber organisieren können, wenn sie nicht konkurrierend als behördliche Antragstellende agieren ...
Auch #München muss grade sparen und hat Millionen in die #Olympia-Bewerbung gesteckt, und droht nun mit Kürzungen in der Kultur, aber die Organisation beginnt erst ...
Mal sehen, wie der Stadtrat die Beteiligung organisiert, wäre auch eine wichtige Struktur für die Linke, solche Modelle zu propagieren.
@fritz_Letsch Die Olympia Thematik ist auch eine tote Debatte. Befürworter argumentieren mit hohen Einmahmen für den lokalen Einzelhandel sowie Gastronomie, den Bau von Wohnung, die Förderung von Sport in der Stadt, etc. und man fragt sich warum all diese positiven Sachen am stattfinden der Olympiade geknüpft sind. Vor allem Millionen für eine Bewerbung (!) auszugeben ist schon verrückt.
Wenn die Förderung von Sport für Kids und Menschen mit Einschränkungen oder der Bau von Wohnungen von Megaveranstaltungen anbhängen, in die davor schon Unmengen an Geld gepumpt werden muss, dann können wir den Deckel auch gleich drauf machen.
Ich kann die Populismus-Definition »einfache Antworten auf komplizierte Fragen« nicht mehr hören. Als würden elitistische Parteien nicht genauso einfache Antworten geben: »Wir können uns das nicht mehr leisten!«
Und genauso geht mir die Demokratie-Definition »miteinander reden« auf den Geist. Bekanntlich ist ja demos altgriechisch für »zusammen« und krateis heißt »sprechen«.
(Ja, ich habe Lanz geschaut.)
@thomaszimmermann Fühle ich. Was ich auch liebe ist der permanente Vorwurf der Ideologie bzw. Man würde ideologisch argumentieren, nur damit man sich anhören darf, dass zu wenig gearbeitet wird und reiche Menschen reich sind, weil sie viel leisten....
Es gibt da so einen schönen Spruch: "Ideologie ist wie Mundgeruch. Den haben immer nur die anderen."
LinkedIn ist as close zur dead internet theory as it gets. ich verstehe die plattform und meine einstellungen da nicht, selbst leute, von denen ich weiß, dass die schlaue texte schreiben können, klingen wie roboter.
@magdalena LinkedIn war schon immer ein Fiebertraum mit den ganzen Klischee High Perfomern, die sich teils auf absurdeste Art und Weise selbst inszenieren.
An dieser Stelle habe ich Angst mir anzuschauen, wie es sich die letzten paar Jahre seit KI verändert hat.
youtu.be/cZ7LzE3u7Bw?si=_rG1...
"Euch geht es doch gut, ihr habt fließend Wasser und Handys!" – Dieses Mantra neoliberaler Kommentatoren soll jegliche Kritik an wachsender Ungleichheit im Keim ersticken. Doch Richard Wilkinson hat schon vor Jahren in seinem TED-Talk gezeigt, warum dieser Vergleich völlig am Menschen vorbeigeht.
In saturierten Industrienationen korreliert ein höheres Bruttoinlandsprodukt nicht mehr mit mehr Lebenserwartung oder Wohlbefinden. Was stattdessen zählt, ist die relative Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft. Als soziale Wesen vergleichen wir uns mit unserem Umfeld. Wenn die Einkommenskluft wächst, entsteht chronischer Statusstress.
Psychologische Studien belegen: Nichts treibt den Cortisolspiegel (das Stresshormon) verlässlicher in die Höhe als der sogenannte Social Evaluative Threat – die Erfahrung, von anderen abgewertet, missachtet oder als Versager bewertet zu werden. In extrem ungleichen Gesellschaften kollabiert das zwischenmenschliche Vertrauen von 65 % auf unter 15 %.
Wenn Verteilungsfragen ignoriert werden, schlägt die psychosoziale Belastung in politische Wut um. Wenn Parteien der Mitte sagen "Stellt euch nicht so an", treffen Demagogen wie Trump ("I am your retaliation") oder die AfD genau diesen Nerv. Der Aufstieg des Rechtspopulismus ist die Quittung für Jahrzehnte neoliberaler Abwertung.
Wer die Demokratie sichern will, muss die Lücke zwischen Arm und Reich schließen. Umverteilung ist kein Luxus – sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Weiterer sehenswerter TED-Talk von ihm: youtu.be/gAHI34ivbgs?si=n72D...
Ich komm nicht drauf klar: Nach der SPD gestern zeigen sich jetzt auch die Grünen offen für den BSW-Vorschlag eines »überparteilichen Ministerpräsidenten« für Sachsen-Anhalt. Ich war mir wirklich die längste Zeit nicht sicher, ob das BSW selbst das überhaupt ernst meint – es ist einfach so ein unpassend technokratisches Konzept für eine populistische Partei. Wenn das jetzt wirklich zum Tragen kommt, ist das der Plot Twist des Jahres.
Was sind denn die konkreten Kriterien für einen "überparteilichen" Kandidaten und wer würde konkret diese Rolle füllen können?
Als ob die AfD nach einem historischen Wahlergebnis diesem Vorschlag zustimmt und auf den Posten freiwillig verzichtet. Die haben den Laden dort fest in der Hand. Wenn es nicht nach deren Nase laufen wird, werden sie einfach auf Neuwahlen setzen und sich potenziell die restlichen 2-3 Sitze für die Absolute Mehrheit holen.
@Manu @magdalena Darf ich fragen, wie diese Chat-Bot-Folgen konkret aussehen im Seminar? Können die Studis einfach nicht konzentriert lesen? Oder fehlt ihnen die Energie? Oder sehen sie das gleichgültig? Und gibt es nicht auch KI-Abstinente unter ihnen?
@thomaszimmermann @Manu @magdalena
Ich habe an mir selber beobachtet, dass KI eine bequeme Abkürzung geworden ist, wenn sich mir bspw. der Inhalt eines Textes nicht direkt erschließt. Jedoch vermute ich, dass das Lernen dadurch nicht so effektiv ist, als wenn ich selbständig versuche den Inhalt zu durchdringen.
Das Gehirn ist ein Muskel und verkümmert langfristig, wenn man es nicht anstrengt 😅
Die Frage sollte trotzdem nicht sein ob KI, sondern wie KI. Positiv finde ich bspw. die Lernfunktion in Claude oder ChatGPT, mit der man sich abfragen lassen oder transferwissen trainieren kann, wenn man gerade niemanden hat, der das mit einem macht.
Es ist immer wieder erstaunlich wie manche Menschen berechtigte Kritik an einer Sache äußern (bspw. das Sparen am Gesundheitssystem und Profitinteressen von Pharmakonzernen) und nicht merken, dass sie latente Kapitalismuskritik äußern. Am Ende wird der Kapitalismus dann doch verteidigt, wenn man darauf aufmerksam macht, dass der Laden halt so läuft und warum er so läuft.
Macht der Spiegel hier Wahlkampf für die AfD? Wenn man sich Rechte aufs Cover packt, dann sollte man das wirklich auf eine Art tun, die sie nicht mega ikonisch aussehen lässt. Das hier kann sich Ulrich Siegmund doch einrahmen und ins Wohnzimmer hängen 😂
@thomaszimmermann Diese "Entzauberungsversuche" sind unerträglich. Offensichtlich klappt es seit über 10 Jahren nicht die bereits bekannten rechtsextremen Netzwerke hinter der AfD "aufzudecken".
Ich habe den Artikel überflogen und der Spiegel schafft es nicht konkret inhaltlich zu nennen was schlecht an der AfD bzw. an deren Politik ist. Stattdessen wird moralisch gewertet, dass er aus opportunistischen Gründen der CDU beigetreten, 2014 zur AfD geswitcht ist, dass es ihm während der Corona Zeit den Stecker gezogen hat und dass er ein rechtsextremes Umfeld hat. Das ist ja völlig undenkbar, dass ein AfD Politiker eine rechtsextreme Vergangenheit hat oder ein rechtsextremes Umfeld.
Danke lieber Spiegel für diese brillante Analyse, wie wir sie nie zuvor gesehen haben. Jetzt müssen doch mal die AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt aufwachen nach diesen brandheißen Informationen 🤡
habe gestern dieses gespräch von luisa neubauer im hotel matze gehört und war total fasziniert davon, wie ideenlos der gegenwärtige linksliberalismus ist. sie können nichts anbieten außer ihr eigene entschärfung. die CDU ist die partei, die in dem podcast am öftesten lobend erwähnt wurde, neubauer wünscht merz sogar, gut regieren zu können– und nimmt dem eigenen protest mit einem absurden "Kritik ist Liebe"-Framing auch total der Wind aus den Segeln.
@magdalena Luisa ist bei einem Thema auf Reformismus und Kompromissmus unterwegs, wo es keinen geben kann und wird mit diesem Wirtschaftssystem.
Als ob konkurrierende Staaten auf Wachstum und somit auch Wohlstand und ihre globalpolitische Stellung gefährden, um den Klimawandel zu bekämpfen. Solange es den kurz bis mittelfristigen Interessen dienlicher ist dem Klima zu schaden, wird man bei politischen Entscheidungsträger und vor allem bei Eigentümern der Produktionsmittel keine Kompromisse oder Reformen erwarten können.
Greta Thunberg hat es verstanden, während sich Luisa leider in einer Sachgasse befindet und heftig gegen die Wand fahren wird.
In diesem Sinne fallen mir zwei gute Zitate und passende Zitate von Dietrich Bonhoeffer ein (es lohnt sich mit diesem Menschen auseinandersetzen!), der heftigst seine tiefsten Grundüberzeugungen über Bord werfen musste, weil es schlicht keine Kompromisse gab im Nationasozialismus.
Das soll natürlich kein Aufruf oder Verharmlosung zur Gewalt werden oder die Gleichsetzung von der Klimakrise mit dem dritten Reich, sondern zur kritischen Auseinandersetzung dienen, ob es beim Klimawandel wirklich wichtig ist Kompromisse einzugehen oder moralische "richtige" Mittel für den Protest zu wählen, während Profiteure den Lebensraum aller Lebewesen zerstören, jene Moral sowie Kompromisse für Profite schnell über Board werfen und für viel Leid und Tod verantwortlich sein werden bzw. bereits sind.
Man muss sich auch im Kopf behalten, dass man eine Verhinderungsregierung nicht an Bedingungen knüpfen kann.
Man kann nicht sagen, wir koalieren mit der CDU um eine AfD-Regierung zu verhindern, aber nur, wenn wir das und das dafür bekommen. Damit setzt man sich sofort der Kritik aus, man würde nicht alles tun, um die AfD zu verhindern.
Man muss entweder jede Haltelinie abreißen oder von Anfang an sagen, dass die Taktik, die AfD durchs regieren zu bekämpfen, nicht funktionieren wird und es deshalb sein lassen. Bei der Frage gibt es kein fence sitting.
@jonasthiel_32 Genau das.
Linke Politik und die CDU sind unvereinbar (sogar aus der Sicht der CDU). Die CDU betreibt bereits AfD Politik, also warum seine Integrität wegwerfen, um etwas vermeintlich zu vermeiden, was realpolitisch schon in vielen Facetten da ist?
Zumal man mit einer Koalition der Bauchschmerzen das AfD-Narrativ füttert, dass alle anderen Parteiern "unter einer Decke stecken".
Die CDU ist kein Freund und auch kein Verbündeter. Sie sind Haufen Opportunisten, die nur nach ihrem eigenen Vorteil streben, zur Not auch mit der AfD.
Die AfD ist ein Symptom und die Ursache gehört in erster Linie bekämpft. Darauf muss der Fokus der PDL liegen.
Das Farbschema dieser Plattform löst in mir das vergessene Bedürfnis aus meine Genossen gruscheln zu wollen. Wann kommt diese Funktion?