Gewerkschaften sind die Antifa der Arbeitswelt
@nicolemayerahuja At this point muss man fragen, welche konsequenzen die gewerkschaften ziehen müssen, wenn sie jedes jahr zahmer werden. ich weiß nicht, wie sich das ädnern soll
Diskussion
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Gewerkschaften sind die Antifa der Arbeitswelt
@nicolemayerahuja At this point muss man fragen, welche konsequenzen die gewerkschaften ziehen müssen, wenn sie jedes jahr zahmer werden. ich weiß nicht, wie sich das ädnern soll
Joe Saccos »Requiem for Gaza« ist eine Anklage an den Westen
@joesacco was für ein zerschmetterndes zitat
»Ich bin sicher, dass wir in Zukunft viel mehr über diesen Diskurs der Aufnahme von Palästinenserinnen hören werden, denn an diesem Punkt bin ich nicht sicher, ob ich sehe, dass Gaza wiederaufgebaut wird. Es bräuchte einen großen politischen Wandel – in der US-Politik und der israelischen Politik –, damit der Wiederaufbau Gazas möglich wird. Ich weiß nicht, was mit den Menschen dort geschehen wird.«
Ich kann die Populismus-Definition »einfache Antworten auf komplizierte Fragen« nicht mehr hören. Als würden elitistische Parteien nicht genauso einfache Antworten geben: »Wir können uns das nicht mehr leisten!«
Und genauso geht mir die Demokratie-Definition »miteinander reden« auf den Geist. Bekanntlich ist ja demos altgriechisch für »zusammen« und krateis heißt »sprechen«.
(Ja, ich habe Lanz geschaut.)
@thomaszimmermann das ist immer nur cope von akademikern
@fabiannehring @lorenbalhorn das wäre aber diamentral dazu, dass man sich in den letzten monaten auf das Ziel "rotes Rathaus" geeinigt hat. ich glaube, man könnte so einen schwenk machen, wenn nicht Bürgermeisterin Elif Eralp das von Anfang an vorgegebene Ziel wäre. ich glaube auch, dass eine regierungsbeteiligung der partei aktuell eher schadet, weil die spielräume nicht da sind. aber das hätte man fairerweise von beginn an sagen müssen.
@magdalena @fabiannehring @lorenbalhorn die sollten einfach in den verhandlugnen so hoch pokern, dass die spd das nicht mit sich machen lassen will. so weit von der realität ist das ja auch nciht entfernt. dann platzen die koalitionsverhandlungen halt und dann kann kenya machen, was sie wollen. wäre best case so wie ich das sehe, oder nicht?
Hallo Ady, danke für die Frage. Ich glaube eher, dass der Ausgangspunkt falsch wäre, einfach eine linke Neutralitätsinitiative zu entwerfen. Neutralität ist für mich kein sozialistisches Ziel an sich, sondern ein Instrument des Staates, das sehr unterschiedlich ausgestaltet werden kann.
Eine linke bzw. internationalistische Alternative müsste deshalb konkreter bei Aufrüstung, Rüstungsexporten, militärischer Blockintegration und wirtschaftlichen Zwangsmitteln ansetzen, die ganze Bevölkerungen treffen. Ob sich das sinnvoll in einer einzigen Neutralitätsinitiative bündeln lässt, bezweifle ich (bzw. ob eine Initiative das richtige Instrument dafür wäre).
Spannender finde ich die Frage, ob ein einzelner Staat innerhalb einer Weltordnung, die von nationalstaatlicher Konkurrenz, Kapitalinteressen und geopolitischen Machtblöcken geprägt ist, überhaupt dauerhaft eine wirklich internationalistische Außenpolitik betreiben kann. Oder stößt eine solche Politik zwangsläufig an Grenzen, solange die zugrunde liegenden gesellschaftlichen und internationalen Verhältnisse dieselben bleiben? Wie siehst du das?
@lazarkablinovic danke für die liebe antwort. ich versteh deinen standpunkt jetzt besser. ich müsste mir mal gedanken dazu machen
Regierungsbeteiligung hat bessere Kritiker verdient
@lorenbalhorn sind das die einzigen, die gegen eine regierungsbeteiligung sind innerhalb der linken?
Ich habe es hier her geschafft.
@jensschwaab moin
Die Schweizer Neutralitätsinitiative dient dem Kapital, nicht dem Frieden
@lazarkablinovic wie würde eine linke initiative aussehen? oder ist das überhaupt der falsche ausgangspunkt?
Populisten schaffen keine Mehrheiten
ich bin ehrlich, das ist das best argument, das ich bis jetzt gegen linkspopulismus gehört hab
Wie Mustafa Groener ein Direktmandat in Magdeburg gewann
@mustafagroener diese strategie scheint echt verlässlich zu funktionieren. ich glaube, egal, ob man diesen strategischen einsatz der ressourcen gutheißt oder nicht, das wird jetzt sicherlich common practice in der linken werden. vielleicht auch keine schlechte idee, das zu machen, wo man eh gut ist
Hört sich gut an, ich hoffe, Mamdani hat Erfolg!
@Ken @zohranmamdani bin wirklich sehr sehr gespannt darauf, was die nach 6 monaten zu berichten haben. klingt extrem nach einer totgeburt für mich ehrlich gesagt. also wenn die damit erfolg haben, verändert das linke politik für immer. aber mal sehen
was sagt ihr zu den job-aussichten post-KI? jacobin.de/ki-arbeitsplaetze...
Steuersenkungen sind schlechte Sozialpolitik
Die erste Prognose ist da:
"let's go" wie der ami sagt
diese story ist so crazy. das ist einfach das mastermind eines ganzen kontinents. steve bannon ist ein klassensprecher dagegen jacobin.de/bolivien-cerimedo...
Soll ich eine Freundschaft beenden, die nur noch aus Party besteht?
In Sachsen-Anhalt schlägt die Fünf-Prozent-Hürde zurück
@joshuastrack okay bros (m/w/d)... was wäre eine gute %-hürde für parlamentswahlen?
Wie bauen wir eine europäische Antikriegsbewegung auf, der sich Politiker beugen müssen? jacobin.de/russland-leipzig-...